PACE E BENE – Herzlich willkommen

Aktuelles aus dem Franziskanerkloster

3. Adventssonntag

 

Von der Freude ist in den Texten der heutigen Liturgie immer wieder die Rede. Das kommende Weihnachtsfest wirft seine Strahlen schon spürbar voraus. Aber es ist nicht allein das Geburtsfest Christi, das uns zur Freude ruft, sondern das, was wir mit dem Kommen Gottes in unsere Welt verbinden, erbeten und für uns erhoffen.

Weihnachten – ein Fest voller Rätsel.

Mit Weihnachten kennt sich jeder aus – oder?

In der Oktav vor Weihnachten pflegen die Berchtesgadener Weihnachtsschützen ihr altes Brauchtum, indem sie um 15:00 Uhr während die Kirchenglocken läuten das Christkind anschießen.

Wir wollen in dieser Zeit Ihr Wissen über das Weihnachtsfest testen. Keine Angst, es sind keine kniffligen Fragen, wovon Sie sich nachfolgend überzeugen können. Nachdenken muss man schon ein wenig. 

Hier die acht Fragen zu Weihnachten:

  1. Weshalb feiern wir Weihnachten?
  2. Woher kommt das Wort Weihnachten?
  3. In welchen Ländern ist Weihnachten verboten?
  4. Warum bekommen wir Geschenke?
  5. Warum hat Luther das Christkind erfunden?
  6. Welches ist das beliebteste Weihnachtlied?
  7. Wie lange dauert Weihnachten?
  8. Warum stellen wir Christbäume auf?

 Wir werden die Rätselfragen beginnend am 17. Dezember 2019 mit Text und Bild beantworten und Sie können erfahren, was Sie schon alles über Weihnachten wissen.

Es gibt zwar keine Preise, aber die Freude auf das Weihnachtsfest lässt sich steigern.

Zur Einstimmung ein Bild des italienischen Malers Duccio di Buonsegna, das um 1300 entstanden ist.

Pace e Bene – das sind nicht nur drei Worte, denn es bedeutet auch, sich gegenseitig Frieden zu wünschen, sich als Christ zu begrüßen und die Werte Gottes anzuerkennen.

Pace e bene – ein Wunsch, der sowohl die leibhaftige Erfahrung von Frieden, Gesundheit und einem gelungenen Lebensweg, also auch die seelische Vollkommenheit und den Frieden vor Gott in sich zusammenfasst.

Franziskus oft verwendete diesen Gruß und legte den Menschen nah, sich im gemeinsamen Miteinander stehts zu wünschen. Für Franziskus ist der Friede das zentrale Anliegen seiner Botschaft. Diesen Frieden verkündete er allezeit mit größter Liebesglut Männern und Frauen, allen Leuten, die ihm auf dem Weg begegneten. 

  Im Brief an alle Gläubigen schreibt er: “Da ich der Knecht aller bin, habe ich allen zu dienen und ihnen die verheißungsvollen Worte meines Herrn mitzuteilen”

Das Kreuz von San Damiano ist als Ikone im 12. Jahrhundert von einem syrischen Mönch gemalt worden. Es zeigt Christus als den Auferstandenen und Verherrlichten. Durch dieses Kreuz wurde Franziskus angesprochen und in den Dienst der Kirche gerufen. Er hat damals geantwortet:
“Höchster, glorreicher Gott! Erleuchte die Finsternis meines Herzens, schenke mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung und vollendete Liebe. Gib mir, Herr, das rechte Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen Auftrag erfülle, den du mir in Wahrheit gegeben hast.“

Du Ährenmadonna seit Jahrhunderten hier verehrt.
Deine Augen schauen gütig auf uns.
Mit kindlichem Vertrauen bitten wir dich: stärke unseren Glauben.
Dein Glaube sei uns Vorbild. Du Fürsprecherin am Throne Gottes und unsere Schutzfrau. Erbitte den Segen für unsere Häuser, Gehöfte, Familien, Eltern und Kinder. Breite deinen Mantel aus über alle Arbeitsstätten, Krankenhäuser und Menschen, die sich einsam und verloren fühlen. Behüte unsere Bischöfe, Priester und Ordensleute. Stehe uns auch gütig bei in der Stunde unseres Todes. Amen.

Heilige Franziskus war überzeugt, dass „niemand gerettet werden kann als nur durch die heiligen Worte und das Blut unseres Herrn Jesus Christus, welche die Kleriker sprechen, verkünden und darreichen“.  Papst Benedikt XVI schreibt: “müssen die Priester sich bewusst sein, dass ihr gesamter Dienst niemals sie selbst oder ihre Meinung in den Mittelpunkt setzen darf, sondern Jesus Christus. Jeder Versuch, sich selbst zum Protagonisten der liturgischen Handlung zu machen, widerspricht der priesterlichen Identität. Der Priester ist in erster Linie Diener und muss sich ständig darum bemühen, ein Zeichen zu sein, das als gefügiges Werkzeug in Christi Händen auf ihn verweist.“