Der Montan Oktober gilt in der katholischen Kirche als Rosenkranz-Monat, in dem das Gebet zu Maria besonders gepflegt wird.
Vor 100 Jahren ist die Gottesmutter in Fatima erschienen und hat dort von den 3 Hirtenkindern den Rosenkranz gewünscht und gesagt: “Ich bin die Königin des Rosenkranzes!”.
Bei allen Erscheinungen hat die Muttergottes den Wunsch geäußert, täglich den Rosenkranz zu beten.
Papst Benedikt XVI. betont, dass der Rosenkranz ein kontemplatives und auf Christus ausgerichtetes Gebet, und nicht von der Meditation über die Heilige Schrift zu trennen sei.
Das Rosenkranzgebet ist wie jedes Gebet ein Gebet der Beziehung. Es geht letztlich immer um die Begegnung mit Jesus Christus.
Maria ist dabei eine große Hilfe, indem sie unseren Weg hin zu dieser Begegnung unterstützt.
Papst Johannes Paul II. hat in diesem Zusammenhang ein Wort geprägt, das uns diesem Geheimnis der Begegnung näherbringt.
Er schreibt in seiner Rosenkranzenzyklika Rosarium Virginis Mariae: “Mit dem Rosenkranz geht das christliche Volk in die Schule Mariens, um sich in die Betrachtung der Schönheit des Antlitzes Christi und in die Erfahrung der Tiefe seiner Liebe einführen zu lassen”.
Wenn wir den Rosenkranz beten, dann beten wir also nicht allein. Wir sind in guter – ja bester! – Gesellschaft. Maria nimmt uns an der Hand und lehrt uns durch ihr Beispiel.
Maria geht mit uns den Weg, Schritt für Schritt, Perle für Perle. Maria drängt sich dabei nicht auf, sie nimmt sich zurück und gibt dem Raum, der Alles in Allem sein soll. Das Leben Jesu sollen wir betrachten, dann wird auch die Liebe zu Jesus immer größer. Je besser man einen kennt, desto größer und inniger ist auch die Beziehung zu ihm.
Beten lernt man durch Beten. Nur wer sich aufs Gebet einlässt, der wird auch seine Erfahrungen damit machen. Das gilt auch für den Rosenkranz. Er ist ein geistliches Werkzeug, das uns angeboten ist.
Nägel kann man mit allerhand einschlagen. Aber mit nichts geht es leichter als mit einem Hammer.
Beten kann man auf verschiedene Weise, aber kein Gebet hilft uns so sehr, zu den oben genannten marianischen Grundhaltungen zu gelangen als der Rosenkranz. Lassen wir uns vom Resultat überraschen!

 

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